Ausbildung von Lernenden
Ausbildung zur Kauffrau / zum Kaufmann in den Zuger Gemeinden
Eine Lehre mit Zukunft
Alle elf Zuger Gemeinden bilden engagierte Kauffrauen und Kaufmänner aus.
Jedes Jahr absolvieren rund 15 bis 20 Lernende erfolgreich ihre Ausbildung zur Kauffrau oder zum Kaufmann, Branche öffentliche Verwaltung, und erhalten das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ).
Die Ausbildung bietet:
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eine abwechslungsreiche und fundierte Grundbildung
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spannende Einblicke in verschiedene Verwaltungsbereiche
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vielfältige Anschlussmöglichkeiten nach der Lehre – in Gemeinden, Kantonen oder in der Privatwirtschaft
Einen Einblick in die Lehre bei einer Gemeinde gibt es unter
👉 www.ov-ap.ch – Meine Lehre, meine Zukunft
Lehrstellen und Schnupperlehren
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Die Lehrstellen für den Start im nächsten Sommer werden jeweils nach den Sommerferien ausgeschrieben.
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Bewerbungen nehmen die einzelnen Gemeinden direkt entgegen.
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Das gemeinsame Lehrstelleninserat ist im August und September aufgeschaltet.
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Für Schnupperlehren können die Gemeinden direkt kontaktiert werden.
Finde hier die Ausschreibung der Lehrstellen fürs 2027:
Qualität durch Zusammenarbeit
Um eine hochwertige und praxisnahe Ausbildung anbieten zu können, arbeiten die Zuger Gemeinden mit den Zentralschweizer Gemeinden und Kantonen im
Verwaltungsweiterbildungsverbund Zentralschweiz (VWBZ) zusammen.
Hier werden die überbetrieblichen Kurse sowie das Qualifikationsverfahren (Lehrabschlussprüfungen) organisiert.
➡️ www.vwbz.ch
Engagement des Personalverbands der Zuger Gemeinden
Der Personalverband der Zuger Gemeinden setzt sich aktiv für eine starke kaufmännische Grundbildung ein. Er
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fördert die berufliche Grundbildung in den Gemeinden und den Austausch unter ihnen
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unterstützt das ehrenamtliche Engagement von Mitarbeitenden in
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den Qualifikationsverfahren (z. B. bei betrieblichen Prüfungen oder Präsentationen)
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den überbetrieblichen Kursen (z. B. als Kursleitung oder Fachreferentin / Fachreferent)
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arbeitet mit dem Personaldienst des Kantons Zug zusammen und schlägt eine Zuger Vertretung in der Kurskommission Kaufmännische Grundbildung Öffentliche Verwaltung Zentralschweiz vor
Diese Kommission begleitet die Geschäftsstelle des VWBZ bei der Organisation der Ausbildungen für Berufsbildnerinnen und Berufsbildner, der überbetrieblichen Kurse sowie der Lehrabschlussprüfungen.
Kontakt
Simone Lang
Gemeindeverwaltung Unterägeri
📞 041 754 55 51
✉️ Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Sie erteilt gerne Auskunft zu den Ausbildungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten.
Ausbildung zur Fachfrau / zum Fachmann Betriebsunterhalt EFZ
Fachrichtung Hausdienst oder Werkdienst
Viele Zuger Gemeinden bilden Fachfrauen und Fachmänner Betriebsunterhalt EFZ aus – mit den Schwerpunkten Hausdienst und / oder Werkdienst.
Aufgaben und Tätigkeiten
Fachpersonen Betriebsunterhalt sorgen dafür, dass Gebäude, Anlagen und öffentliche Einrichtungen gepflegt sind und reibungslos funktionieren.
Sie arbeiten in der Regel bei öffentlichen Verwaltungen, Werkhöfen, Schulen, Heimen, Spitälern oder Sportzentren und übernehmen dort vielfältige Aufgaben im Unterhalt, in der Reinigung und in der Pflege von Gebäuden und Aussenanlagen.
Je nach gewähltem Schwerpunkt unterscheiden sich ihre Tätigkeiten:
Schwerpunkt Hausdienst
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Arbeiten überwiegend im Innenbereich
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Überwachen und warten haustechnische Anlagen
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Führen kleinere Reparaturen selbstständig aus (z. B. Fensterdichtungen ersetzen, Lampen austauschen, Wasserhahnen flicken)
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Kontrollieren Heizung und Elektroinstallationen
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Übernehmen bei Bedarf einfache Maler-, Maurer- oder Schreinerarbeiten
Schwerpunkt Werkdienst
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Arbeiten hauptsächlich im Aussenbereich
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Verantwortlich für den baulichen Unterhalt von Gebäuden, Strassen und Aussenanlagen
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Pflegen Grünflächen, Wege und Strassen, bekämpfen Unkraut und räumen Schnee
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Tragen zur Werterhaltung und Betriebssicherheit der öffentlichen Infrastruktur bei
In beiden Fachrichtungen kommen verschiedene Geräte, Maschinen und Fahrzeuge (z. B. Rasenmäher, Hochdruckreiniger) zum Einsatz, die Fachleute Betriebsunterhalt auch selbst warten und reinigen.
Weiterbildungsmöglichkeiten
Nach der Grundbildung stehen verschiedene Wege für die berufliche Weiterentwicklung offen:
Kurse
Fortbildungsangebote von Fach- und Berufsfachschulen sowie des
Schweizerischen Fachverbands Betriebsunterhalt (SFB)
Berufsprüfung (BP)
Je nach gewähltem Schwerpunkt:
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Hauswartin / Hauswart mit eidg. Fachausweis (Hausdienst)
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Strassenunterhalts-Polierin / Strassenunterhalts-Polier mit eidg. Fachausweis (Werkdienst)
Höhere Fachprüfung (HFP)
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Dipl. Hausmeisterin / Dipl. Hausmeister
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Dipl. Leiterin / Dipl. Leiter im Facility Management
Höhere Fachschule (HF)
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Dipl. Betriebsleiterin / Dipl. Betriebsleiter Facility Management HF
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Dipl. Technikerin / Dipl. Techniker HF Bauführung, Vertiefung Verkehrswegbau
Fachhochschule (FH)
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Bachelor of Science (FH) in Facility Management
(oder verwandte Studiengänge im Bereich Bau, Umwelt oder Technik)
Ausbildung zur Fachfrau / zum Fachmann Betreuung EFZ
Fachrichtung Kinderbetreuung
Einige Zuger Gemeinden bilden Fachpersonen Betreuung EFZ mit der Fachrichtung Kinderbetreuung aus.
Die Bildungsverordnung für Fachfrauen und Fachmänner Betreuung ist seit dem 1. Juli 2005 in Kraft. Die frühere Ausbildung zur Kleinkinderzieherin / zum Kleinkinderzieher wurde ab 2006 in die neue Ausbildung überführt.
Abschlüsse in Kleinkinderziehung, die seit dem 1. Januar 1991 kantonal oder verbandsanerkannt erworben wurden, sind dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis als Fachfrau / Fachmann Betreuung gleichgestellt.
Aufgaben und Arbeitsfelder
Fachpersonen Betreuung begleiten und betreuen Menschen in Tageseinrichtungen, Heimen oder Wohngruppen – einzeln oder in Gruppen. Je nach Fachrichtung arbeiten sie mit
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Kindern
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Jugendlichen
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betagten Menschen oder
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Menschen mit besonderen Bedürfnissen
Sie fördern das Wohlbefinden, die Selbstständigkeit und die Entwicklung der betreuten Personen und schaffen ein unterstützendes, anregendes Umfeld.
Im Bereich Kinderbetreuung steht die ganzheitliche Entwicklung der Kinder im Zentrum. Dazu gehören:
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sprachliche, geistige und motorische Förderung
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Entwicklung des Sozialverhaltens und der Persönlichkeit
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alters- und situationsgerechte Gestaltung des Alltags
Fachpersonen Betreuung planen, führen und reflektieren Aktivitäten, leiten freie und geführte Spielsequenzen, gestalten Gruppen- und Einzelangebote und begleiten Kinder individuell in ihrer Entwicklung.
Sie stehen in engem Austausch mit Eltern, Angehörigen und Fachpersonen und arbeiten meist im Team.
Weiterbildungsmöglichkeiten
Nach der Grundbildung stehen zahlreiche Wege zur beruflichen Weiterentwicklung offen:
Kurse
Fort- und Weiterbildungsangebote von Fachverbänden, Fachschulen und Hochschulen.
Zusatzqualifikationen
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Leiterin / Leiter Kindertagesstätte (Berufsprüfung BP)
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Sozialbegleiterin / Sozialbegleiter mit eidg. Fachausweis
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Teamleiterin / Teamleiter in sozialen oder sozialmedizinischen Institutionen mit eidg. Fachausweis
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Migrationsfachfrau / Migrationsfachmann mit eidg. Fachausweis
Höhere Fachprüfung (HFP)
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Dipl. Institutionsleiterin / Institutionsleiter im sozialen oder sozialmedizinischen Bereich
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Dipl. Arbeitsagogin / Arbeitsagoge
Höhere Fachschule (HF)
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Dipl. Aktivierungsfachfrau / Aktivierungsfachmann HF
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Dipl. Sozialpädagogin / Sozialpädagoge HF
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Dipl. Kindererzieherin / Kindererzieher HF
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Dipl. sozialpädagogische Werkstattleiterin / Werkstattleiter HF (aktuell nur in der Westschweiz)
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Dipl. Gemeindeanimatorin / Gemeindeanimator HF
Fachhochschule (FH)
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Bachelor of Arts / Science (FH) in Sozialer Arbeit
(Vertiefungen: Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Soziokulturelle Animation) -
Bachelor of Science (FH) in Angewandter Psychologie
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Bachelor of Science (FH) in Ergotherapie
